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Dinge, die ich täglich tue – Teil 1: Schreiben

Das Schreiben gehört für mich persönlich zur wichtigsten Tätigkeit in meinem Leben. Es liegt schlicht in meiner DNA, anders kann man es kaum ausdrücken. Es erlaubt mir nicht nur, fiktive Geschichten zu Papier zu bringen und Welten entstehen zu lassen, die sich voll und ganz nach meinen Vorstellungen beugen. Ich kann damit auch Wissen in Form meiner Fachbücher und Fachartikel weitergeben oder schlicht und einfach meine Gedanken ordnen. Das Schreiben ist ein universelles und mächtiges Werkzeug, das Einfluss auf fast jeden Teil meines Lebens hat.

Seitdem ich im Oktober 2015 meinen neuen und vor kurzem veröffentlichten Roman Schatten begonnen habe, schreibe ich täglich. Dazu gehören nicht nur die fiktiven Geschichten, sondern auch die fachlichen Texte. Mithilfe des Schreibens kann ich Dinge besser begreifen und langfristig in meinem Hirn abspeichern. Wenn ich beispielsweise in der App-Entwicklung etwas Neues lerne, versuche ich, es möglichst schnell zu Papier zu bringen und in eigenen Worten wiederzugeben. Damit kann ich jenes Wissen nicht nur weitergeben, ich festige es auch für mich selbst. Was das Lernen betrifft, ist Schreiben eine großartige Sache.

Da das Schreiben auch ein wichtiger Teil meines Berufsleben ist, ist mir darüber hinaus schlicht Übung wichtig. In meinen Augen ist Schreiben ein Handwerk, in dem man immer noch besser werden und immer etwas Neues lernen kann. Auch gehört es meiner Ansicht nach zu den Dingen, die sehr schnell einrosten, wenn man ihnen nicht regelmäßig genügend Zeit einräumt. Umgekehrt schaffe ich durch tägliches Schreiben eine Routine, die es mir erlaubt, meine Arbeit meist schneller zu erledigen. Fünfhundert bis tausend Wörter innerhalb einer halben Stunde sind heutzutage kein Problem mehr für mich, vor ein paar Jahren habe ich für ein solches Pensum noch gut und gerne mindestens doppelt so lange gebraucht.

Die eigenen Gedanken ordnen

Letzten Endes hilft mir das Schreiben dabei, meine Gedanken und Ideen in geordnete Bahnen zu lenken. Es ist nicht nur für meine verschiedenen Blog-Beiträge, Fachartikel und -bücher und meine belletristischen Arbeiten wichtig, es ist auch darüber hinaus ein fester und wichtiger Bestandteil meines Lebens und meines Alltags.

Wie seht ihr das? Gehört das Schreiben – vollkommen unabhängig davon, ob es zu eurer Profession gehört oder nicht – für euch zum Leben ebenfalls dazu? Nutzt ihr es wie ich als Werkzeug, um Gedanken, Ideen und Gefühle zu ordnen und besser zu verstehen beziehungsweise angeeignetes Wissen zu festigen? Oder nutzt ihr andere Methoden für diese Zwecke?

Ich freue mich auf euer Feedback. 🙂

Euer Thomas


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