Zum Inhalt springen

Dinge, die ich täglich tue – Teil 2: Lesen

Nun, das kommt wenig überraschend, nicht wahr? Ein Autor liest. Diese Erkenntnis ist mit Sicherheit alles andere als bahnbrechend, dennoch gehört es aufgrund seiner Wichtigkeit in meinem Leben in diese Artikelreihe der Dinge, die ich täglich tue.

Doch warum genau ist das Lesen so wichtig für mich? Generell gibt es hierfür zwei simple Gründe:

  1. Es bereitet mir Freude.
  2. Es verbessert meine Fähigkeiten als Autor.

Ersteres ist sicherlich keine große Überraschung und dürfte zu den Hauptgründen gehören, warum überhaupt irgendein Mensch auf dieser großen weiten Welt liest. Lesen bedeutet für mich – im belletristischen Bereich – Kopfkino, abschalten, genießen, Geschichten erleben. Sich mitreißen lassen und in eine fremde Welt abtauchen, und das im Prinzip wann immer und wo immer ich möchte. Ich lüge nicht wenn ich schreibe, dass ich meinen kleinen tolino vision 4 HD immer mit mir spazieren trage.

Und mit immer meine ich immer. Ob beim Morgenspaziergang, beim Kaffee mit der Familie, beim Essen mit Freunden, Herrgott, selbst im fucking Kino habe ich meinen E-Book-Reader dabei. Das liegt übrigens nicht daran, dass ich bei Familienfeiern Gesprächen entgehen möchte oder im Kino keinen Bock auf den Film habe. Ich möchte einfach für jedwede Situation gewappnet sein, in der ich – und sei es nur für eine Minute – in meinem aktuellen Lieblingsbuch schmökern und versinken kann. Vielleicht kommt man ja viel zu früh ins Kino und hat noch einen Moment Zeit, während die Freunde allesamt noch einmal auf Toilette müssen. Oder man hat unterwegs eine Autopanne und wartet auf die gelben Engel vom ADAC; man weiß ja schließlich nie, wann man unerwarteterweise ein gutes Buch gebrauchen könnte, nicht wahr?

Der zweite Punkt – die Verbesserung meiner Fähigkeiten als Autor – spielt für mich beim Lesen aber ebenso eine immens wichtige Rolle. Man bekommt ein Gefühl für die Sprache und für die Art und Weise, wie man bestimmte Dinge ausdrücken kann. Es geht hierbei nicht darum, die Arbeiten anderer Autoren zu kopieren (widerlich!), sondern festzustellen, auf welch vielfältige Weise man eine Szene mit Wörtern zum Leben erwecken kann und welche Stilmittel hierfür verwendet werden.

Besonders spannend finde ich diesen Lernaspekt bei Fachliteratur. Es gibt schier unendliche viele Wege, wie man seinen Lesern das gewünschte Wissen vermitteln kann. Auf einen selbst angewandt merkt man relativ schnell, welche Fachbücher und -artikel einem weiterhelfen und welche einen fragend zurücklassen. Diese Erkenntnis kann man nutzen, um beim Schreiben eigener Literatur jene Konzepte außen vor zu lassen, die einem selbst schon nicht geholfen haben.

Und ganz allgemein verbessert das stete Lesen das eigene Sprachverständnis und was eine gute (und eine schlechte) Schreibe ausmacht. Es erweitert bisweilen den Wortschatz und verbessert die eigene Ausdrucksfähigkeit. Neben dem Unterhaltungs- beziehungsweise Lerneffekt bietet das Lesen somit weitere zusätzliche Vorteile, die nicht nur uns Autoren zugute kommen.

Und zu guter Letzt: Lesen ist einfach eine schöne und entspannende Sache. 🙂

Euer Thomas


Also published on Medium.

Published inPersönlich

2 Comments

  1. Sergio Sergio

    Kann man jedes pdf-datei mit tolino lesen ?

    Ist es angehehmer für die augen als ein iPad oder ein Macbook Pro ?

    • Ja, mit dem Tolino lassen sich alle PDF- sowie auch EPUB-Dateien lesen. Ich persönlich empfinde das Lesen auf einem E-Book-Reader im Allgemeinen als deutlich angenehmer als auf iPad oder Mac. Besonders im Freien und abends spielt das E-Ink-Display der E-Book-Reader seine klaren Vorteile beim Lesen aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2018 by Thomas Sillmann