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Ein paar persönliche Worte zum Jahresende 2017

Eigentlich sollte an dieser Stelle mein persönlicher Jahresrückblick stehen. Schließlich handelt es sich dabei um etwas, was ich seit 2014 Jahr für Jahr auf meiner privaten Website veröffentlicht habe.

Doch nicht in diesem Jahr.

Das liegt nicht daran, dass 2017 für mich in irgendeiner Art und Weise negativ oder schlimm war. Es war sowohl aus beruflicher wie auch persönlicher Sicht eines der besten und spannendsten Jahre meines Lebens und es war mit vielen aufregenden und spannenden Projekten verbunden. Da war mein neuestes Fachbuch Swift 3 im Detail, das im März erschien und meine persönliche Würdigung für Apples innovative neue Programmiersprache darstellt. Da war die Weiterentwicklung einer funktional immer großartiger werdenden Vertriebs-App für einen Kunden, mit dem ich bereits seit 2015 zusammenarbeite und der mich so quasi seit Beginn meiner Selbstständigkeit begleitet. Da waren meine beiden Kurzgeschichten Lukas und Die Mutprobe, die beide das Licht der Welt erblickten und die Aschberg-Saga einläuteten. Da waren zwei neue Let‘s Codes, die mich über viele Monate hinweg begleiteten und einen Einstieg in die Programmierung mit Swift und in die Entwicklung von Apps für die Apple Watch boten. Da war der wunderbare zweiwöchige Urlaub mit meiner Frau auf Mauritius, einer Insel, die unser beider Herzen gewonnen hat. Da war ein innovatives und spannendes neues App-Projekt, das im September diesen Jahres begann und voraussichtlich im ersten Quartal 2018 abgeschlossen wird. Da war der Beginn meiner Schreibarbeiten an meinem neuesten Fachbuch, das voraussichtlich Ende 2018 erscheinen wird (und zu dem ich im Laufe des kommenden Jahres mehr erzählen kann). Da waren meine ersten beiden professionell aufgenommenen Video-Trainings für LinkedIn Learning, die ich in einem Studio in Graz aufgenommen habe und die meine Liebe und Faszination für Swift weiter Ausdruck verliehen. Da war die neuerliche Fachdiskussion mit einer zehnten Klasse des Hermann-Staudinger-Gymnasiums in Erlenbach über die Sicherheit von Smartphones und Smartphone-Apps, die mir auf so wundervolle Art und Weise ein ums andere Mal zeigte, wie innovativ und klug unsere Jugend ist. Da war NaNoWriMo, an dem ich zum ersten Mal in meinem Leben erfolgreich teilgenommen und darüber meinen neuesten Roman begonnen habe. Da war das Training zur iOS-Entwicklung mit Objective-C Anfang Dezember in Hannover, das den projektmäßigen Abschluss dieses Jahres für mich einläutete.

Ja, 2017 war in in vielerlei Hinsicht ein spannendes und aufregendes Jahr für mich und bot gerade mit meinen Video-Trainings für LinkedIn Learning und NaNoWriMo zwei Projekte, die in dieser Form bisher einzigartig waren. Und auch wenn ich nun einen Jahresrückblick in Kurzform abgeliefert habe, ist es mir wichtiger, im Hier und Jetzt zu leben. Über viele der genannten Projekte habe ich bereits im Laufe dieses Jahres berichtet, weshalb eine Zusammenfassung möglicherweise ganz nett, aber alles andere als notwendig ist. Statt also in Erinnerungen zu schwelgen, möchte ich diesen Augenblick lieber dazu nutzen, den Weg zu betrachten, auf dem ich mich gerade befinde und mich zu entscheiden, welche Abzweigung ich als Nächstes nehmen möchte. Denn darauf kommt es schließlich an, nicht wahr? Es ist egal, wo wir herkommen, solange wir nur bewusst jenem Pfad folgen, der unsere Zukunft darstellen soll.

Seid mir daher bitte nicht böse, wenn dieser „Jahresrückblick“, der eigentlich keiner ist, kürzer ausfällt als in der Vergangenheit. Stattdessen möchte ich lieber darüber sprechen, was mich augenblicklich umtreibt, und damit das Jahr 2017 für mich abschließen.


Liebe Leserin, lieber Leser. Wir leben in turbulenten Zeiten, die bisweilen aufwühlend, ja sogar verstörend sind. Doch bitte, lass dich davon nicht beirren. Es gibt nur eine Möglichkeit, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen, und dazu muss jeder einzelne von uns tätig werden. Bitte lasst uns dieser Welt zeigen, dass sie voll guter und gütiger Menschen ist, die nicht blindem Hass, Arroganz, Oberflächlichkeit und Paranoia anheim fallen. Bitte lasst uns gemeinsam eine Zukunft erschaffen, in der wir alle gerne leben und in der wir Werten wie Liebe, Respekt, Rücksichtnahme, Verständnis und Achtsamkeit neues Gewicht verleihen. Denn wir alleine haben es in der Hand. Wir haben nicht das Recht, von anderen zu verlangen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Wir müssen selbst vorangehen, mit Güte und großem Herzen, um diese Welt zum Leuchten zu bringen. Es liegt an uns, an jedem einzelnen von uns.

Versteck dein Licht nicht, darum bitte ich dich. Zeig der Welt all die bunten Farben, mit denen du dein Glück und dein Menschsein mit uns teilen kannst. Sei stark genug, diese Welt zusammen mit uns in das Paradies zu verwandeln, das wir nur gemeinsam erschaffen können.

Diese Welt hat mehr verdient als Hass, Rücksichtslosigkeit, Egoismus und Schmerz. Denn die Entscheidung liegt letztlich ganz allein bei uns: Wollen wir in Frieden leben? Den schwierigen und steinigen Weg gehen, der uns zu Liebe und gegenseitigem Respekt führt? Oder an Ort und Stelle verweilen und in Bitterkeit und Gleichgültigkeit verfallen?

Es liegt an uns. Also lasst uns gemeinsam 2018 zu einem bunten Jahr machen, in dem all unsere Lichter erstrahlen und in dem wir diese Welt mit Liebe und Glück füllen. Jeder einzelne von uns ist Teil davon. Jeder einzelne ist wichtig.

Ich danke euch für eure Liebe und Unterstützung. Ein Blick zurück ist bisweilen notwendig und gleichermaßen schmerzlich wie wunderschön. Aber vergesst nicht, dass das Beste noch vor uns liegt. Wir müssen nur voranschreiten und über den nächsten Hügel gehen. Ich sehe euch dort.

Euer Thomas


Also published on Medium.

Published inPersönlich

Ein Kommentar

  1. Brigitte Pankerl Brigitte Pankerl

    Lieber Thomas, danke für deine ganz persönlichen Worte zum Jahresende. Sie haben mich sehr berührt. Helfen wir alle mit, dass 2018 ein gutes Jahr wird, ein glückliches, von gegenseitigem Respekt und Liebe getragenes Jahr.

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