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Thomas Sillmann Posts

Neustart

Wünscht sich nicht jeder von uns ab und an die Möglichkeit eines Neustarts? Einfach komplett neu anfangen und die eigenen Träume und Ziele verwirklichen? Sich von niemandem beirren lassen und fest an das eigene Ding glauben, an die eigenen Fähigkeiten und das eigene Talent? Ja, das wäre eine herrliche Sache, nicht wahr? Und natürlich wissen wir auch, dass es derartige Neustarts im wirklichen Leben nicht gibt; unsere Vergangenheit begleitet uns ein Leben lang und wird immer Teil unseres Lebens sein. Und es gibt keine bessere Voraussetzung als das, um das eigene Ding endlich durchzuziehen.

Wie „The Elder Scrolls Online“ (wieder) meine Liebe für Online-Rollenspiele weckte

„The Elder Scrolls“ – kaum eine andere Rollenspiel-Serie hat mich derart vor Computer und Konsole gefesselt. Seit dem dritten Teil – „Morrowind“ – bin ich begeisterter Fan der Reihe und liebte jeden Nachfolger; „Oblivion“ und „Skyrim“ gehören auch heute noch zu meinen Alltime-Favorites und werden regelmäßig gespielt. Das führte soweit, dass ich mir die großartige „The Elder Scrolls: Anthology“-Edition nicht entgehen ließ, womit ich nun stolzer Besitzer ALLER Teile dieser grandiosen Rollenspiel-Reihe bin (selbst den für heutige Verhältnisse geradezu Augenkrebs verursachenden Teilen „Arena“ und „Daggerfall“). Da verwundert es nicht, dass das erste Online-Rollenspiel der Elder Scrolls-Reihe bereits seit Ankündigung mein Interesse geweckt hat. Die gesamte Spielwelt von Tamriel in einem Game? Das klang einfach zu schön, um wahr zu sein. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich diesem Game eine Chance geben soll; schließlich ist es nun mal ein MMORPG und kein reines Offline-Abenteuer, und ganz abgesehen von den monatlich anfallenden Gebühren bin ich jemand, der gerne ganz klassisch alleine auf Abenteuerjagd geht. Und was soll ich sagen: Ich gab „The Elder Scrolls: Online“ eine Chance und weiß nun, dass es zu dem besten gehört, was ich jemals gespielt habe.

Warum „Slide to unlock“ sehr wohl schützenswert ist

Eine weitere Runde im großen Patentstreit zwischen Apple und Samsung ging zu Ende. Ergebnis: Apple muss zahlen, Samsung muss zahlen. Das ist auch gut und richtig so, wer gegen Patente anderer verstößt, muss dafür eben geradestehen. Allerdings ist im Netz viel Unverständnis für Apple und sein „Slide to unlock“-Patent zu lesen. Spott und Häme machen sich da breit und betiteln diesen Mechanismus, der eben dazu dient, den Touch-Bildschirm des Smartphones mittels Wischgeste zu entsperren, als selbstverständlich, vollkommen sonnenklar und natürlich gar nicht anders lösbar. Auch die nötige Schöpfungshöhe wird hier nicht anerkannt. Ausgeprägte Apple-Hasser brauchen an dieser Stelle auch gar nicht weiter zu lesen, denn mit konkreten Argumenten und Fakten ist denen sowieso nicht zu helfen; die dürfen ihren subjektiven Hass auf eines der erfolgreichsten IT-Unternehmen unserer Zeit gerne weiter unnütz vor sich hin ausleben. Allen anderen werde ich einen Einblick darin geben, wieso ich ein Patent á la „Slide to unlock“ durchaus für schützenswert halte.

Was vernünftige Menschen aus dem Zalando-Shitstorm mitnehmen

Da sind sie wieder, die vermeintlichen Gutmenschen und Weltverbesserer unserer modernen Gesellschaft, und kommen dank Zalando – wieder einmal – aus ihren Höhlen gekrochen; einer RTL „Reportage“ sei Dank! Und natürlich sind – wieder einmal – die schlechten Arbeitsbedingungen das Thema. So ist es immer, immer und immer wieder. Aktuell ist Zalando der Sündenbock und tritt damit in die Fußstapfen von Amazon, Apple und vielen vielen anderen. Diese Gutmenschen sind sich auch nicht zu schade, im Brustton der Überzeugung das entsprechende Unternehmen in den Dreck zu ziehen und – auch öffentlich! – darüber herzuziehen und den wahr gewordenen Shitstorm mit ihren verbalen Ergüssen anzureichern. Immer, immer und immer wieder.

Die Meckerer und Nörgler im Zeitalter des Social Web

Es ist bisweilen traurig, welchen Eindruck unsere Gesellschaft so macht, sieht man sich einmal in den heute gängigen Sozialen Netzwerken um. Gleich vorneweg, ich will das generelle Dasein der Sozialen Netzwerke keinesfalls verteufeln, ganz im Gegenteil; die Möglichkeiten des gegenseitigen Austauschs und die soziale Verbindung miteinander auch über große Distanzen hinweg ist wahrlich eine großartige Sache und erlaubt es überhaupt erst, einige Freundschaften und Beziehungen tatsächlich am Laufen und damit am Leben zu erhalten (da spreche ich selbst aus eigener Erfahrung). Aber es scheint, dass ein Großteil der heutigen Nutzer dieser Sozialen Netzwerke (und des Internets im allgemeinen) diese für sich als Spielwiese für Polemik, Provokation und Idiotie entdeckt haben; ein Frust-Beitrag zur unendlichen Posting-Kraft der Klugscheißer, Meckerer und Nörgler im Zeitalter des Social Web.

Das Jahr 2013: Mein persönlicher Rückblick

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende und ich habe mich in den letzten Tagen des Öfteren dabei ertappt, wie ich in Gedanken zurückblicke und meine persönlichen Highlights Revue passieren lasse. Für mich gibt es keinen Zweifel: 2013 war ein spannendes, erfolgreiches und ereignisreiches Jahr und 2014 schickt sich bereits an, ebenfalls spannend und ereignisreich zu werden.

Copyright © 2018 by Thomas Sillmann